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Infotag der Gewerblichen Schule Schwäbisch Hall

 

Samstag, den 9.2.2019       von      9.00 bis 13.00 Uhr

 

 

 

 

Zeitungsbericht vom letzten Jahr:

Lisa läuft mit ihren Eltern die Treppen zu den Werkstätten hinunter. Schreinerin möchte sie werden – vielleicht, sie weiß es noch nicht sicher. Ein Praktikum in einer Schreinerei hat sie schon gemacht, das hat ihr gut gefallen. Aber wie läuft die Ausbildung ab, welche Voraussetzungen gibt es, was wird in der Berufsschule gelernt und welche Ausbildungsbetriebe gibt‘s in ihrer Nähe?

Die Berufswahl stellt Jugendliche und ihre Eltern vor eine weittragende Entscheidung: Die ersten Weichen für die berufliche Zukunft werden jetzt gestellt. So eine Entscheidung will gut überlegt sein. Vielfältige Hilfestellungen zur Klärung unterschiedlichster Fragen zu verschiedenen Berufen und Schularten bietet die Gewerbliche Schule Schwäbisch Hall an ihrem Infotag.

Die Werkstattlehrer geben detaillierte Fachinformationen über den Ablauf der jeweiligen Ausbildungsgänge, die Auszubildenden des ersten Lehrjahres arbeiteten konzentriert an ihren Werkstücken. Zugleich stehen diese Auszubildenden locker und hilfreich für Fragen der Besucher zur Verfügung, ein niedrigschwelliges Gesprächsangebot also, das ohne Mühe und gerne aufgegriffen wurde. Den Auszubildenden selbst ist die Perspektive der fragenden Schüler gut vertraut, vor ein oder zwei Jahren waren sie selbst noch die Fragenden. Jetzt sind sie es, die einfühlsam erklären, woran sie gerade arbeiten, worauf zu achten ist, was ihnen an ihrer Ausbildung gefällt und überhaupt, wie der Hase so läuft in dieser neuen Lebensphase.
In den Fokus gestellt und mit Leben gefüllt hat die Gewerbliche Schule am Infotag die Dualen Ausbildungsberufe des Malers, Schreiners, Maurers, Zimmerers, Stuckateurs, Beton- und Stahlbetonbauers und des Elektronikers für Energie- und Gebäudetechnik.
Ob Lisa nun eine Schreinerausbildung anfangen wird, ist bislang nicht entschieden. Endlich weiß sie aber, wie die Ausbildung abläuft und was sie lernen würde. Last not least: Sie kennt jetzt die Namen der nahegelegenen Ausbildungsbetriebe und verbindet mit manchen bereits ein freundliches Gesicht. Das macht die Entscheidung leichter.

Nächster Schritt: Im April macht Lisa erstmal am Projekt „Drei Tage Handwerk“ mit. An drei Tagen wird sie dort richtig im Werkstattunterricht der Berufsschüler mitarbeiten und sich einen Eindruck verschaffen.