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Maths Matters Projekt zu Besuch in Deutschland

Im Rahmen des Erasmus+ Projekts Maths Matters stehen im Verlauf der Projektdauer mehrere internationale Schüleraustausche auf dem Programm, an dem Schüler in die Gastländer reisen dürfen, um sich dort intensiv mit dem Projektthema zu beschäftigen und ebenfalls einen kulturellen Austausch zu erleben. Aus diesem Grund waren im April 2018 die Projektpartner aus Griechenland, Polen, Portugal und Ungarn zu Gast in Schwäbisch Hall. Was sie erlebt haben, kann man im folgenden Bericht des Schülers Lukas Wieland nachlesen.

Das Maths Matters Projekt in Schwäbisch Hall begann am Samstag, den 28.04.2018. Zusammen mit Frau Aydin und Frau Wagenplast holten die 11 Schülern, die die Gäste auch aufnehmen werden, Schüler und Lehrer aus 4 verschiedenen Ländern in Frankfurt am Main ab. Das Team der Länder Ungaren und Polen trafen sich mit dem deutschen Team im Zentrum und besuchten dort eine kleinere Kirche. Das portugiesische und das griechische Team holten sie im Anschluss direkt am Flughafen ab. Mit etwas Verzögerung kamen die Gastschüler nach 3 Stunden Fahrt erstmals zu den Familien.


Am nächsten Tag stand ein Besuch im Würth Museum an. Die Gruppe von insgesamt 17 Gastschülern mit 9 Lehrerinnen und Lehrern und 10 deutschen Schülern wurde von Frau Lang und Frau Binder begleitet. Nach der englischsprachigen Führung in den Kunsthallen fuhren alle gemeinsam mit dem Zug nach Wackershofen. Die Schüler und Lehrer aßen zusammen im Roten Ochsen und bekamen eine Führung durch das Gelände des Freilandmuseums. Nach dem Programm stand zu Auswahl wieder mit dem Zug nach Schwäbisch Hall zu fahren oder eine einstündige Wanderung zurück zu unternehmen. Nach einer kleinen Pause trafen sich die Lehrer zum Abendessen und die Schüler erholte sich entweder noch einmal zuhause oder trafen sich im Biergarten in Althall zum Abendessen.


Empfangen von dem Schulleiter Herr Wanner waren die Gäste den ersten Schultag in der Werkstatt in Industrie 4.0. Dort gestalteten und fertigten die Schüler unter Leitung des Lehrers Herr Burkhardt und einigen ausgewählten Schülern des TGs einen Maths-Matters-Flaschenöffner. Nach der Plakettenanbringung trennten sich die Gäste von den deutschen Schülern und fuhren mit dem Bus nach Obersontheim. Durch erhielten sie eine Führung bei WMB Ventilatoren. Im Anschluss wurden wieder alle gemeinsam in der Altstadt von Schwäbisch Hall herumgeführt und über der Geschichte von Hall aufgeklärt. Die Lehrer trafen sich wieder zu einem gemeinsamen Abendessen und die Schüler machten einen Ausklang auf dem nahegelegenen Grasbödele.


Den 1. Mai verbrachten die Gruppe in Würzburg. In Würzburg besichtigten sie die Residenz und die alte Festung. Die Mittagspause konnten die Schüler frei in der Innenstadt verbringen. Bei beiden Programmpunkten erhielten die Gäste eine englischsprachige Führung. Nach einem kleinen Zwischenstopp im Fürstengarten mit herrlicher Aussicht fuhr die Gruppe nach Ochsenfurt. In der deutschen Gaststätte „Im Anker“ war ein gemeinsames typisch deutsches Abendessen angesagt. Um 10 Uhr abends kam der Bus dann wieder an der Schule an.


Am Mittwoch fertigten die Schüler dann in der Holzwerkstatt einen Kerzenständer. Herr Noller zeigte den Schülern wie man mit den Maschinen einen solchen Ständer herstellt. Im G1 gab es dann Pizza zum Mittagessen. Ab 15 Uhr stellten alle Länder ihre vorher gemachten Videos im Medienraum vor. Anschließend lief ein großer Teil der Schüler hinunter in der Stadt um noch Souvenirs für ihre Familien zu kaufen. Ab 18 Uhr begann dann die gemeinsame Verabschiedung mit Farewell Barbecue. Bis 10 Uhr feierten dort die Schüler. Aber auch einige Tränen sind geflossen als das griechische Team verabschiedet wurde. Die Griechen mussten schon um 6 Uhr morgens zu Heimfahrt antreten.


Ohne das griechische Team startete die Gruppe um 8 Uhr nach Sinsheim. Rund 2 Stunden Aufenthalt hatten dann die Schüler und Lehrer in dem Auto und Technik Museum Sinsheim. Etwas aufgehalten von dem Stau traf der Bus um 12 Uhr in Frankfurt an und das ungarische Team wurde verabschiedet. Der Rest genoss noch einen leckeren Burger in Frankfurt bevor auch das portugiesische und polnische Team den Bus am Hauptbahnhof verlassen musste. Etwas in Trauer aber auch glücklich über die tolle Woche fuhren die deutschen Schüler wieder zurück nach Schwäbisch Hall.

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